Samstag, 29. September 2012

Rabatt rabatt, der Winter kann kommen

Gestern abend hatten wir einen super schönen internationalen Abend bei uns zu Hause. Wir haben zu deutschem Zwiebelkuchen eingeladen. Gekommen sind 2 Indern, 2 Holländer, 1 Tschechin, 1 Norweger und noch 1 Deutsche. War ein klasse Abend mit netten Leute, dass kann man gerne öfter haben.

Heute waren wir in der Stadt und haben viel Geld gespart auch wenn wir einiges ausgegeben haben. Abfahrtsski gab es für 500 NOK mit Binding, statt für 4.000 NOK. Wenn das nicht schon genug wäre, gabs noch einen Schlafsackmantel, ähhhm Daunenjacke, für 1.200 NOK statt für 4.000 NOK. Da bringt Einkaufen auch mir mal Spass und dir Winter kann kommen, ich bin gerüstet. :)

Sonntag, 23. September 2012

Arbeitswochenende

Dieses Wochenende war es Wettertechnisch sehr herbstlich, also haben wir mal ein Arbeitswochenende eingelegt.
Gestern haben wir in unserer Abstellkammer Regale gebaut, so dass wir da nun mehr Krembel unterbringen können. Mit Saschas Umzug haben wir ja doch noch nen Teil mehr Sachen hier. Heute haben wir dann den Rest der Wohnstube gestrichen, den ersten Teil hatte ich schon im Frühjahr gemacht. Nun fehlt uns nurnoch ein Schrank für die Küche, wir haben noch ziemlich viele Bücher die untergebracht werden wollen. Was nicht so einfach ist.

Letztes Wochenende war ich in Rendsburg zur Rendsburger Herbstregatta. Da war super, so viele liebe nette Gesichter wieder zu sehen. Ja das Paddeln am Verein vermisse ich wohl am meisten.

Und wir haben eine Fährfahrt gebucht. Zum 1. Advent kommen wir mit der Colorline nach Kiel. Da wollen wir ja gerne ein wenig Weihnachtsstimmung sammeln und ordentlich Punsch trinken. :) Hoffentlich sehen wir da einige und können punschen.

Sonntag, 9. September 2012

Der Herbst kommt langsam aber sicher

Tja, hier sind die Tage schon wieder viel kürzer geworden und morgens ist es teilweise schon recht frisch auf dem Fahhrad. Wenn ich mir die Bäume von meiner Stube aus ansehe, sieht man das sich die Blätter auch langsam verfärben. Und das schlimmst, die erste Erkältung hat mich auch erwischt. Gut das Sascha nun hier wohnt und er mich ein wenig betüddeln kann. Gerade kocht was leckeres zu Essen.

Gestern waren wir noch ein wenig auf Blaubeerjagd. Allerdings war diese nicht allzu erfolgreich. Normalerweise ist im August Blaubeerzeit, dort waren aber weit und breit keine zu sehen. Vor 2 Wochen haben wir ein paar in der Marka gesehen, die allerdings noch nicht schmeckten. Also gings gestern los. War eine Mühsameaufgabe. Wir haben gerade so viel zusammen bekommen, dass wir uns heute zum Frühstück lecker Blaubeerpfannkuchen machen konnten. Immerhin.

Nun freue ich mich schon aufs nächste Wochenende, die Rendsburger Herbstregatta steht am Kanuverein an. Dort werde ich natürlich dabei sein und hoffentlich viele treffen und mit ihnen schnacken können.

Sonntag, 2. September 2012

Besseggen

Endlich, ich habe meinen ersten Elch gesehen. :) Am Freitag ging es nach der Arbeit mit Sascha auf nach Jontunheimen in die Berge. Die 5 Stunden Busfahrt wurden durch Staus in Oslo zu 6 Stunden. Aber auf dem Weg zwischen Fagerness und Beitostolen war dann die Freude bei mir gross als ganz gemuetlich ein Elche ueber die Strasse stapfte.

Bessegen in Jontunheimen

Ziel des Wochenendausfluges war Gjendesheim. Hier haben wir in einer Huette der Touristforening in einem grossen Schlafsaal uebernachtet. Wir waren mit Abstand nicht die einzigsten die das gute Wetter am Wochenende nutzen wollten. Samstag war dann also Besseggen angesagt. Die Wanderung Norwegens, ein richtiger Klassiker. Die Tour kann entweder in Gjendesheim oder in Memrubu gestartet werden, da wir auf das Boot nach Memrubu 2 Stunden hætten warten muessen, sind wir also von Gjendesheim aus los. Da heisst es dann eigentlich immer noch Bergauf, 800 Høhenmeter.

Hier hat meine eine wunderschøne Aussicht auf die schneebedeckten Berge Jontunheims und auf einige Gletscher. Herrlich. Die Landschaft hier oben ist aber sehr karg und besteht nur aus Steinen. Aber links kommt immer wieder der Gjendesee mit seiner tuerkisgruenen Farbe ins Blickfeld. Richtig beeindruckend wir es dann am eigentlich Besseggen. Nicht nur der Gjendesee ist dann zu sehen, sondern auch noch der blaue Bessvannet. Der Besseggen ist ein schmaler Grad den man runter bzw. hochkrachseln muss. Hier trifft man meist auch auf die Wanderer die aus der Gegenrichtung gestartet sind. Wir hatten hier wirklich Glueck mit dem Wetter und konnten das so richtig geniessen. Immer wieder haben wir kleine Pausen gemacht um die Landschaft zu geniessen, cachen konnte wir auch 2 mal zwischendurch. Schon toll wo die Leute Geocaches ueberall verstecken.

Nachdem wir den Bessvannet hinter uns gelassen hatten, verzog sich das Wetter in wenig und es kamen vereinzelnde Tropfen nieder. Das hielt aber nicht lange an, so dass wir nachher beim Abstieg nach Memrubu wieder tolle Sicht hatten. Auch hier war viel los und so kamen wir nicht direkt mit dem ersten Boot zurueck nach Gjendesheim, sondern mussten etwas warten. Nach guten 20 Minuten Bootsfahrt waren wir dann zurueck und haben uns einen schønen Abend in der Huette gemacht. Hatten ein unglaublich gutes Essen dort und haben schon wieder ein bisschen rumgeplant was mit als naechstes unternehmen kønnen.

Heute morgen sind wir dann nach einem reichhaltigen Frueckstueck mit dem Bus wieder zurueck nach Oslo gefahren. Ein deutlicher Temperatur unterschied. Hier ist T-Shirt Wetter, auf dem Besseggen hatten wir gestern Handschuh und Muetze auf. :)

Freitag, 3. August 2012

Endlich wieder Wildwasser

Im Juli war endlich Zeit fuer Urlaub, eine Woche spæter als geplant, so konnte Sascha allerdings auch mit in den Urlaub kommen. Es sollte wieder mit dem Kanuverein zum Wildwasserpaddeln nach Frankreich gehen. Ich musste nun allerdings noch spontan nen neuen Flug buchen, der guenstigste, der immernoch teuer war, ging nach Amsterdam, so dass Sascha mich von dort abgeholt hat. Er hat dann næchsten Tag seinen letzten Arbeitstag gehabt, in der Zeit war ich noch Geocachen und hab das Auto gepackt. Um 14 Uhr gings dann nach einem kurzen Einkaufsstopp endlich los in Richtung Sueden. Unterwegs mussten wir noch einen Stop einlegen und ich habe mir noch nen Wildwasserkajak gekauft, lange hab ich ueberlegt und dann endlich gekauft. Nun mit 4 Kajaks auf dem Dach gings weiter durch Luxemburg rein nach Frankreich. Wir sind fast durchgefahren, nur nachts um 3 Uhr war es dann doch Zeit um 2 Stunden zu døsen. Puenktlich zum Fruehstueck sind wir dann aber in Langeac bei den vorgefahrern Paddlern aus Rendsburg angekommen.

WW in Frankreich

Die erste Paddeltour wurde fuer den næchsten Tag auf dem Allier angesetzt. Prades-Langeac, ist nicht mega spannend, aber wenn sich direkt nach 50m jemand reinlegt ist es doch sehr lustig. :) Am næchsten Tag wurde zum Lot uebergesetzt, wo dann noch die restlichen 4 Paddler auf uns gestossen sind. Die Gruppe war nun komplett und næchsten Tag wurde der Lot gepaddelt, nachdem mein neues Kajak noch schnell auf den Namen "Nis Puk" getauft wurde. Flusstechnisch hielt sich das sehr in Grenzen, es hætte sich wirklich gelohnt an der obigen Spielstelle zu verweilen. Aber næchsten Tag wurde zurueck zum Allier umgesetzt, dieses mal an den Oberlauf nach Chapeauroux. Hier wurden die Etappen nun auch schøner. Die Waldschlucht wurde gleich zweimal gepaddelt, dann wurde ein Tagesausflug an den Tarn unternommen. Landschaftlich sehr schøn, Wildwassertechnisch ist es fuer Anfænger, die allesamt auch viel Spass hatten. Dann wurde der Oberlauf vom Allier gepaddelt. Das wildwassertechnisch anspruchsvollste Stueck, wo auch nur ein Teil der Truppe gepaddelt ist. Leider hatten wir sehr wenig Wasser, so das die Tour ein wenig længer gedauert hat. Ich habe die Tour unterwegs mit jemanden abgebrochen, wir waren ein wenig zu kaputt. Bis zur Bruecke von Joncheres waren aber viele gute Stuecke dabei, wo sich die Tour auf jeden Fall gelohnt hat. Nach 3,5 - 4 Std. wurden wir von dort dann vom Rest der Truppe wieder abgeholt. Sicher eine Tour die man nicht zu schnell vergisst. Zum Abschluss am Allier wurde dann noch die Monistrolschlucht gepaddelt, wo auch wieder die anderen mit Einsteigen durften. Eine sehr spassige Angelegenheit, auch immer Sommer lustige Stellen und auch bei den ganzen Kenterungen eine tolle Tour.

Nun wurde nochmal der Zeltplatz gewechselt, es ging in die franzøsischen Seealpen zum Verdon. Hier war ich noch nie zum paddeln, freute mich dementsprechend drauf. Hier war es sehr touristisch, im Zentralmassiv ist es sehr ruhig und beschaulich. Nach etlich angefahrenen Zeltplætzen haben wir auch endlich ein Platz bekommen, an die Strasse hatte man sich dann auch irgendwann gewøhnt, obwohl man in der ersten Nacht noch dachte, dass der LKW einem durch das Zelt fæhrt. Landschaftlich war es hier am Verdon unglaublich schøn, auch das Wetter war der Hammer. 35 Grad hatten wir immer mit Tendenzen nach oben. Das Wasser fuer den Verdon kommt aus einem Stausee, hier wurde leider nur 1-2 mal wøchentlich Wasser abgelassen. In unserer Woche nur 1 mal. Diese Paddeltour war allerdings super. Wir sind den Pre-Canyon gepaddelt. Schønes Wildwasser in einer tollen Schlucht. Der Ausstieg war dort wo der richtige Canyon beginnt, beeindruckend. Wir sind natuerlich auch im Canyon ein wenig gewandert, fuer eine richtig lange Wanderung war es allerdings zu heiss. Wir sind dann noch auf dem Var gepaddelt, in der Gorge Daluis. Eine Schlucht, die nicht allzu schwer zu paddeln ist. Allerdings hatten wir hier extremes Niedrigwasser, die Kajaks sind nun sicher um einiges leichter, da wir so viel Material an Steinen abgefahren haben. :) Hat sich aber gelohnt, wann hat man schliesslich so ein Schluchterlebnis und dann noch mit tollem roten Gestein. Die restlichen Tage haben wir mit Baden und Wikingerschach spielen entspannt verbracht. Obwohl es auch noch eine tolle Paddeltour in die Schlucht vom Verdon gab, allerdings sind wir ins Schluchtende gepaddelt. Hier tobte der Bær, ueberall Trettboote, aber auch das vestændlich, da es hier so super schøn war.

Jaja, da freut man sich schon auf den næchsten Paddelurlaub. Nun wohne ich ja auch im Top-Wildwasserpaddelland von Europa, mal sehn, dass ich hier auch mal zum Wildwasserpaddeln komme.

Mitternachtssonne

Ende Juni ging es zum ersten mal fuer mich ueber den Polarkreis. Ein Wochenende in Tromsø stand auf dem Plan, dazu hatte eine Freundin hier in Norwegen aufgerufen. Der Plan war mit ein paar Mædels ein Wochenende in Tromsø zu verbringen und dort am Midnight-Sun-Marathon teilzunehmen. Das hab ich mir nicht zweimal sagen lassen, sondern auch gleich noch Heidi dazu eingeladen, die sich auch direkt dafuer begeistern konnte.
Wir haben dann entschieden noch einen Tag vor der Gruppe anzureisen, um noch einen Paddeltag einzulegen. Das hat sich auch definitiv gelohnt. Traumhafte Landschaft mit schneebedeckten Bergen um die Fjorde herum. Als Tour haben wir uns entschieden um die Tromsøya zu paddeln. Das ist die Insel auf der Tromsø liegte. 25 km, die es in sich hatten. Landschaftlich ein Traum, aber mit Strømung und Wind auf der zweiten Paddeltour des Jahres auch anstrengend. ;)

Paddeln in Tromsö


Tromsø liegt wirklich wunderschøn gelegen, haben uns die Stadt angesehen und einen Abend haben wir zusammen ein Wanderung in den Wald unternommen. Dort wurde schøn gegrillt und das tolle Wetter genossen. Walfleisch musste ich allerdings nicht probieren, dass ist ein Thema was fuer mich gar nicht geht. Heidi und ich haben uns dann aber schon etwas frueher auf den Weg gemacht. Wir wollten noch den Lift auf einen Berg nehmen um dort die Sonne zu geniessen. In Tromsø geht im Sommer 2 Monate lang die Sonne nicht unter, ist wirklich beeindruckend, wenn nachts immer noch die Sonne hell vom Himmel strahlt.

Mitternachtssonne

Beim Midnight-Sun-Marathon habe ich mich mangels vorherigem Trainings nur zum 4,2 km Lauf angemeldet. 2 mal vorher laufen gehen reicht einfach nicht fuer mehr. Die Strecke war aber super, die kann man ohne Probleme gut durchlaufen und ist danach nicht so muede. :) Die anderen Mædels haben sich tapfer ueber die 10 km geschlagen, einige sogar sehr gut und sind unter 1 Stunde geblieben. Næchstes mal mach ich auch wieder mehr.

Was mich ja besonders reizt ist hier im Winter nochmal wiederzukommen und zu sehen, dass hier die Sonne nicht aufgeht. Da bietet sich der Polar-Night-Marathon in Tromsø im Januar ja geradezu an. Wir werden sehen.

Freitag, 22. Juni 2012

Viele fröhliche Nachrichten, aber es wird wieder dunkel

Tja, Sommersonnenwende war gestern. Nun wirds wieder dunkel hier. :( Ist aber immer wieder unglaublich wie hell das hier ist. Freu mich nächste Woche auf Tromsö, wo es Mitsommersonne gibt. Hoffentlich ist es klar, dann mach ich ein paar Bilder.

Ansonsten gehts mir super. Bin heute gerade zum zweiten mal Tante geworden und freue mich über meinen Neffen, Lasse.
Und nun bin ich auch nicht mehr lange allein. Sascha hat einen Job hier gefunden und zieht demnächst nach Norwegen. So herrlich kann das Leben sein.

Morgen mache ich dann einen Windsurfkurs. Mit zwei Eltern, die früher mal beide viel gesurft haben wird das höchste Zeit. Eine Schande eigentlich, dass sie es mir nie selber beigebracht haben! ;)

Samstag, 16. Juni 2012

Vorgestellt, meine neuen Mitbewohner

Ich habe 5 neue Mitbewohner bekommen. Sobald ich die Tür aufmache ist es ein leutes Piepskonzert von den 5 Kleinen. Sie haben es sich in einem Luftschacht meiner Wohnung gemütlich gemacht, von drinnen hört man sie aber Gott sei Dank nicht.

Meine neuen Mitbewohner

Dienstag, 12. Juni 2012

Marka24

Am Samstag 11:30 Uhr war es soweit, der Start für uns bei der Marka24. Ziel innerhalb von 24 Stunden so viele der 24 Posten zu besuchen. Die Posten waren bekannt, es war nur eine Frage, wie viel man zu laufen/gehen schafft. Wir waren in der Turklasse angemeldet, so hatte sich das laufen gott sei Dank erledigt. Aber echt imponierend wie einige das durchgezogen haben. Die Gewinnner der Hardhausenklasse hat 22 Posten besucht, ich glaub ist 130 oder 140 km gegangen in der Zeit. Respekt.

Marka24

Bei uns fing es gut an, schönstes Wetter und viel Motivation. Unser Ziel waren 11 Posten. Nach ca. 1,5 Std. hab ich dann leider schon Probleme mit meinen Füßen bekommen. Nun im nachhin würde ich sagen, da ist was nicht richtig mit meinen Laufschuhen die ich anhatte. Da ich manchmal die selben Probleme beim joggen bekomme und sonst auch bei langen Touren in der Marka nie diese Probleme hatte. Ärgerlich. Aber eigentlich lief es zu erst sehr gut, alle Posten dank GPS gut gefunden und waren gut in der Zeit. Leider gabs zwischendurch auch Regen, obwohl keiner angesagt war. Naja die Klamotten sind schnell wieder getrocknet. Ätzend wurde es als wir zum höchsten Punkt in der Oslomarka sind. 700 m über Meerespiegel. Diesig, nieselig und sumpfig. In einem Sumpf hab ich dann meinen Schuh verloren, als ich gut eingesagt bin. Das war nen kleiner Kampf in wieder herauszubekommen, der hatte sich voll festgesogen. Danach war er dann gut nass. Beim Abstieg von unseren 6 Posten wurden die Schmerzen schlimmer und langsam zu einem Problem. Wir entschieden uns da möglichst nurnoch Feldwege zu nutzen und keine Wanderwege mehr. Geht einfach schneller und dafür kann man gut einen Umweg in Kauf nehmen. Um 23 Uhr war dann erstmal Abendbrot essen angesagt, auf dem Trangia wurden lecker Nuddel gekocht, die ganz schnell aufgegessen waren. Nach 12 Stunden war es Zeit für was warmes und einer längeren Pause. Vorher waren es nur ca. 3 10 Minuten Pausen.

Wir haben hier ja gott sei Dank viel Licht und so brauchten wir auch mit bedeckten Himmel keine Stirnlampe benutzen. Mitten in der Nacht haben wir auch im tiefen Wald noch den Weg vor uns erkennen können und sind nun langsam immer kaputter und müder am Meter machen. Um viertel vor zwei waren wir dann bei einer großen Hütte, kurz vorher machten meine Füße mir deutlich klar, dass nun Pause angesagt ist und zwar richtig. Hab es mir direkt auf einer Bank in meinem Schlafsack gemütlich gemacht und hab vor mich hingedöst, bevor ich nach gut einer Stunde von Sascha geweckt wurde. Er will weiter, er kann hier nicht schlafen. Ständig kommen hier mitten in der Nacht leute und registrieren den Posten für sich. Ja ich muss sagen ich kam nur schwer wieder in die Gänge und es war schnell klar, nun müssen wir zurück zum Ziel. Mein Gehen erinnerte nicht mehr viel daran, es war ein starkes humpel. Sehr anstrengend sich so vorwärts zu bewegen. Also ab nach Haus. Waren von hier nur knapp 18 km. Und die waren verdammt lang. Sascha ging es nun auch nicht mehr gut, so war ich gott sei Dank nicht diejenige die unserer Tour allein verkürzt hat. Auf den Wegen fand man dann zwischendruch auch total erledigte Norweger. Und überall sah man immer wieder stark leidende Menschen, natürlich acuh noch total Fitte. Unglaublich.

So schleppten wir uns Meter für Meter richtig Ziel. Die letzen 5 Kilometer waren die schlimmste, da war ich mir sicher, dass ich diesen Sommer nie wieder in die Marka gehe. Gegen 8 Uhr hatten wir es geschafft. 3 1/2 Stunden vor Zielschluss. Wir waren zu kaputt noch ein Zielfoto zu machen. Es war nurnoch wichtig ein Taxi zu bekommen und ab ins Bett. Um 9 Uhr war dann Zapenstreich, ein langer Tag und eine lange Nacht.

Nun 2 Tage gehts mir wieder super, nächste Pläne für Touren in der Marka werden geschmiedet. Wir haben so tolle Plätze kennengelernt. Das Event war klasse. Nächstes Jahr machen wir vieles anders und besser, aber wir werden wieder dabei sein.

Zu den Zahlen wir sind 63 km in den 20,5 Std. gelaufen. Wir kamen auf den 51. Platz und 107 in der Tourenklasse, trotz verkürzen der Route auf 8 Posten. Das ist doch in Ordnung will ich sagen. Spaß hats auf jeden Fall gemacht. Nun werd ich mir dann erstmal neue Laufschuhe kaufen!

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

Nationalfeiertag
Am norwegischen Nationalfeiertag waren wir natürlich...
maoam - 27. Mai, 18:20
Paris
Zu Weihnachten hab ich ein ganz besonderes Geschenk...
maoam - 27. Mai, 18:00
Nurnoch unterwegs
Uns gehts gerade richtig gut, wir sind ständig unterwegs....
maoam - 7. Mai, 20:30
Geburtstag
Hallo Miriam Es ist immer schön zu lesen was Ihr so...
vaddern - 15. Apr, 20:38
Highlight des Winters
Der April ist da und mit ihm ist jede Menge schønes...
maoam - 6. Apr, 16:27

Links

Status

Online seit 7469 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 27. Mai, 18:21
gratis Counter by GOWEB
Gratis Counter by GOWEB

Norwegen
Touren
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren
development