Sonntag, 3. Februar 2013

Aktive Skiwochen

Der Winter ist hier nun wirklich eingekehrt und wir genießen ihn mit vielen Skitouren.

Im Januar haben wir an einem Wochenende die Nordmarka von Nord nach Süd Überquert. Das kam eher spontan. Die Hütte Sinnerdammen die wir Silvester eigentlich schon besucht haben wollten, war frei an dem Samstag. So dass wir sie Montag mitgleich dem Skibus der uns nach Mylla Dam fahren soll gebucht haben. Am Abend vorher kristalisierte sich dann heraus, dass wir zu der geplanten Zugstation nicht laufen können, da der Fahrplan auch im Winter recht mau ist. Schade, aber so kommen halt dir größeren Pläne. Am Samstag war dann leider ein viel zu frühes Aufstehen angesagt, da der Skibus schon um kurz vor neun vom Hauptbahnhof abfahren sollte. Der Skibus fährt immer am Wochenende und wird vom hiesigen Skiforbund angeboten, wo wir auch Mitglied sind, um schneller und besser in die Marka zu kommen. Nach rund 1 1/2 Std. fahrt waren wir dann endlich am nordlichen Teil der Nordmarka. Hier erwartet uns eine schöne Winterlandschaft. Die Skier wurden schnell gewachst und dann ging die Fahrt los. Sie führte uns über viele Seen, die zugefroren waren und die Loipe mit Stöckern markiert war.

Wachsen

Wir waren heute aber beide recht müde, so dass die Fahrt nicht so leicht und locker von statten ging und wir doch einige Zweifel für den nächsten Tag hatten. Die heutige Tour war ca. 10 km und morgen ca. 20 km, so der Plan. Nach dann letztendlich 13 km kamen wir an der Hütte Sinnderdammen an. Wir waren doch sehr überrascht wie viel hier los war, Gott sei Dank waren die Horde Kinder und ihre Eltern nur hier um kurz Pause zu machen und sich aufzuwärmen. Puuuh. Schnell wurde es dann ruhiger und die Hütte war unsere. Wir haben es uns gemütlich gemacht, was in so einer schönen Hytte nicht schwer war. Es wurde gelesen, gespielt und geschlafen. Herrlich. Am späten Nachmittag kamen dann unsere Mitübernachter von einer zweiten Skirunde zur Hytte. Die waren auch sehr angenehme Mitbewohner, da die es auch ganz gemütlich angingen, so dass wir einen wirklich entspannten Aufenthalt hatten. Nach einem leckeren Indischen Curry, was wir am Abend vorgekocht hatten und ein paar Runden versuchten Go spielens ging es dann ab ins Bett. Die Nachtruhe wurde dann teilweise von Mäusegeknapper gestört, aber in den großen gemütlichen Betten schlief es sich ausgezeichnet. Nach dem reinemachen der Hytte ging es dann nach einem guten Frühstück zur Fortsetzung der Überquerung.

Hyttekos

Durch schöne Wälder und über gefrorene Seen näherten wir uns Stück für Stück Skansebakken in Sörkedalen. Unterwegs setzte dann aber ordentlich Schneefall ein, so dass wir dann glücklich waren in Heggelia für eine Pause einzukehren. Dort haben wir unsere Sachen übern Ofen zum trocknen aufgehängt und haben uns mit Pölse und mitgebrachten Snacks gestärkt. Die Pause tat wirklich gut, denn wir hatten auch noch ein ordentliches Stückchen vor uns. Das erweiste sich dann aber als größtenteils bergab, so dass es viele schöne rasante Abfahrten gab. Herrlich. Leider stach mir der Schnee auch ganz schön in die Augen. Nach dann 27 km, statt gedachten 20 km, kamen wir doch plötzlich schneller in Skansebakken an als gedacht und vor allem nicht so kaputt. Rasant ging es runter. So schnell und umproblematisch ging somit unsere erste Nord-Süd-Querung mit 40 km in 2 Tagen. Mit dem Bus ging es dann direkt nach Röa, was fast zu Hause war. Praktisch.

NordSueddQuerung

In der Woche ging es dann noch auf zu einer Abendskifahrt mit Leuten von der Arbeit. Wir wurden mitgenommen nach Solighögda. Von dort starteten wir mit einigen Wachsproblemen, die eine Starke Verzögerung der Tour bedeuteten. Aber mit 5 cm Schneeklumpen unter den Skiern vor es sich verständlicherweise nicht gut. Meine Ski waren ein wenig zu glatt, so dass auch ich schnell nachgewachst habe. Aber dann ging es endlich los, die ersten Kilometer entlang einer Lysloipe wo wir wirklich fast allein unterwegs waren. Die beleuchtete Loipe war dann aber irgendwann zu Ende. Die anderen packten ihre Stirnlampen aus. Ups daran hatte ich nicht gedacht. Naja macht nichts, die Augen sind ja anpassungsfähig. Also ging es dann weiter im Dunkel durch den Wald. Das war so herrlich. Stille überall und der schöne Wald im Dunkeln. Das war wirklich eine schöne Tour. Und wir hatten auch noch so nette Mitskifahrer, was wir ja sonst nicht so oft haben auf unseren Touren. Nach 13 km waren wir dann zurück am Auto, und nach einer halben Stunde Autofahrt waren wir dann wieder zu Hause.

Dieses Wochenende starte früh, direkt nach der Arbeit ging es auf Tour. Mit dem Arbeitsbus ging es nach Sandvika, von wo aus wir einen Zug nach Asker genommen haben, wo der nächste Bus schon auf uns warte der uns zu Skiloipe am Golfklub gefahren hat. Unser Ziel war die hochgelegene Hovdehytta. So dass die Skitour größtenteils bergauf ging. Da die Loipemaschine gerade frisch die Loipen gezogen hatten, hatten wir wunderbare Bedingungen und genoßen den Abend und die heraufziehende Dunkelheit. Etwas überrascht waren wir nach etlichen Kilometern dunkle Waldloipen wieder hellbeleuchtete Pisten am Solli Gard zu haben. Aber so ging es hier wieder flott voran, in einem Loipengewusel. Dank GPS fanden wir den Weg allerdings problemlos. Der angedachtet Startpunkt für das letzte Stück unpräperierte Loipe war dann aber nicht so vielversprechend, keine einzige Spur oder Markierung zeugte von einer Loipe. Also ging es zu einer anderen Stelle, wo es eine zweite unpräperiete Loipe geben sollte. Puuuuuh auch hier nichts. Also rein in den Tiefschnee und Loipe suchen. Das brauchte 2 Anläufe, dann waren wir aber auf der Loipe. Aber von Loipe war eignetlich nicht zu sprechen. Es war tiefer Schnee und ab und an, konnten wir mit unseren Stirnlampen rote Makierungen an Bäumen finden. Der letzte Kilometer zu Hytte hatte es wirklich in Sich. Immer wieder versunken wir im tiefen Schnee, ganze besonders gekämpft haben wir an den bergauf Stücken. Wo wir mit viel Kraftanstrengungen uns hochgekämpft haben. Jaja, wir zwei Abenteurer. Im Dunkel sah man auch nicht allzu viel, so dass wir auch einige Steile Stücke runtergesaust sind, ohne zu wissen wo es eigentlich hin geht. Da macht man dann auch mal einen Hechtsprung in den Tiefschnee. Das GPS zeigte nicht immer ein wirkliches vorwärtskommen an, dass merkten wir aber auch selber. Die Stimmung wurde dann wieder besser, als wir das erste mal einen tollen Ausblick auf die unterliegende Stadt Asker bekamen. Fantastisch, da freuen wir uns schon auf den Ausblick im hellen.

Skiexpedition

Die Hytte war aber immernoch ein Stücken weg, so dass weiter geschwitzt und geflucht wurde. Aber jede "Expedition" hat mal ein Ende, die Hytte kam nach einem sehr langem Kilometer in Sicht. Jipie. Eiskalt war sie natürlich, ist ja keiner hier der den Ofen angemacht hat. Sascha ging dann erstmal los zum Wasser und Feuerholz holen. Das hat aber sehr lange gedauert, da hab ich mir langsam Sorgen gemacht. Was auch zurecht war, der Brunnen war sehr weit weg, immer wieder ist er im tiefen Schnee eingesunken. Ein Skistock musste dran glauben, Wasser gabs auch nicht, da der Brunnen eingeforen ist. Aber Sascha war wieder an der Hytte. Puuh. Dann wurde endlich Feuer im Ofen gemacht, und Schnee geschmolzen und warmes Essen gekocht. Das tat gut, wir waren doch gut durchgefroren. Der Abend wurde aber nicht lang, zu kaputt waren wir von der Tour. So dass wir es uns schnell im Hems gemütlich gemacht haben und direkt eingeschlafen sind. Der nächste Tag lieferte uns eine tolle Aussicht von hier oben. Die Hytte liegt wirklich schön hier oben. Die Rückfahrt ging um einiges schneller, nun gabs es Licht und Spuren von der gestriegen Expedition im Schnee. Ein kurzer Waffelstopp beim Solli Gard wurde auch noch eingelegt, bevor wir die Abfahrt nach Asker angingen. Ich war froh, wieder am Zug zu sein. Der gestriege Abend hatte mich doch sehr geschafft. Das GPS zu Hause lieferte uns dann auch Aufschluss. Für die ersten 9 km bergauf brauchten wir 2 Stunden, für den letzten Kilometer zur Hytte dann nochmal 1!!! Stunde. Wow, so ein Abenteuer direkt in Stadtnähe. Schön ist es aber am Samstag zurück zu sein, so dass wir noch ein ganzes Wochenende vor uns haben und genießen.

HovdehyttaAussicht

Dienstag, 15. Januar 2013

Kalte Markanacht

Donnerstag haben wir endlich mal den Hobbit im Kino angeschaut. Hier bezahlt man neben einem riesen Batzen Eintrittsgeld fuer die 3D Vorstellung dann auch nochmal Geld fuer den Kauf einer 3D-Brille. Diese behælt man dann und darf sie jedes mal wieder mitschleppen zum Kino. Ok sie ist persønlich und dann hoffentlich nicht zerkratzt und kaputtt, war trotzdem ein wenig merkwuerdig, wenn man es sonst anders gewoehnt ist. :)

Nun am Wochenende sind wir dann mal wieder auf eine Hyttetour in die Marka aufgebrochen. Mit dem Zug ging es nach Movatn, was eine schnelle Zugfahrt. Relativ schnell ist man aus der Stadt draussen und fæhrt dann durch die Marka, was Movatn zu einem beliebten Startpunkt fuer Touren macht. Bei wunderschønen Wetter gings dann los, die Schneeverhæltnisse waren um einiges besser als ich erwartet hatte, so dass es eine gute Skitour immerschøn bergauf zur "Store Tomtehytta" ging. Die Hytte ist sehr abgeschieden gelegen, die letzten 700 m gibts keine Loupe mehr, so dass man dort seine Ruhe hat. Die Hytte haben wir uns mit einem Vater und 3 Kindern und spæter noch mit einem Franzosen geteilt. Wir hatten einen sehr netten Abend dort, mit guten Unterhaltungen. Die anschliessende Nacht war ein wenig kalt. Unser Schlafraum war im Gang, dort konnte man nicht heizen. So dass wir mit viel Wollklamotten ins Bett sind und ich noch zusætzlich meine Daunenjacke genommen habe zum zudecken. Es war die Nacht so kalt ueber, dass die Fenster von innen gefroren waren. Am liebsten hætte man sich mit dem Kopf in der Decke verkrochen, weil das Gesicht so kalt war, aber dann wurde die Luft so schnell knapp. :)
So waren wir næchsten Morgen ein wenig muede, aber die Skitour ging dann nur bergab, so dass wir schnell wieder munter waren. In Movatn waren wir dann eine Stunde zu frueh fuer den Zug, so dass wir entschieden haben weiter Stadt einwærts zu laufen. 2 Stationen weiter wollten wir dann in den Zug steigen. 2 Minuten vor der eigentlichen Abfahrt haben wir dann von einem Mann erfahren, dass die Station niedergelegt worden ist und von hier kein Zug mehr fæhrt. puuuuuh, das ist dumm. Wir waren doch nun langsam sehr durchgeforen. Minus 16 Grad war nicht gerade warm. Glueck im Unglueck, er hat schnell organisiert, dass ein Freund von ihm uns mitnimmt. Statt uns an der næchsten Bushaltestelle rauszuschmeissen, wurden wir bis 4 T-Bahn Stationen von zu Haus aus mitgenommen. Und die Bahn vor gerade ein, als wir dort standen. So dass wir super schnell zu Haus waren. :) Wirklich nett von ihm. Zu Hause war es dann nicht viel wærmer, aber jedenfalls gabs eine warme Dusche, so dass dann nurnoch eine kleine Forststelle im Gesicht von der kalten Markanacht zeugte. :)

Montag, 7. Januar 2013

Tromsø im Winter

Am Wochenende war es endlich soweit, der "Møketidsløp" stand an in Tromsø. Im Sommer war ich schonmal hier zum Lauf zur Mitternachtssonne und wollte nun auch unbedingt Tromsø ohne Sonne erleben. Mit dabei war eine Freundin aus Oslo mit ihrem Freund und Sascha. Ich muss sagen, ich war sehr ueberrascht, dass es doch nicht stockdunkel den ganzen Tag ist. Hier geht ja 2 Monate die Sonne nicht auf. Es ist zwar nicht lange Tageslicht, aber so von um 11 bis 14 Uhr ist es doch etwas hell, da ist natuerlich auch abhængig von der Bewølkung.

Wir zwei Eskimos in Tromsö

Freitags sind wir noch ein wenig durch die Stadt geschlendet und haben nochmal ne Tour zur Ishavskathedrale gemacht und waren cachen. Danach sind wir dann in unser "Riesenbett" im Hotel gefallen. 2 mal 2 Meter, was fuer ein Luksus. Am Samstag gabs nach einem schønen Fruehstueck im Hotel dann wieder in die Stadt. Dort haben wir noch das Polarmuseum besucht, war sehr schon zurecht gemacht und interessant ein wenig mehr ueber Roald Amundsen und Nansen zu lernen. Ein Besuch lohnt sich. Am Nachmittag um 15:20 Uhr ging es dann zum Laufen. Durch keine vorherige Vorbereitung, kam nur die 5 km Strecke in Frage. Die lief sich mit den Spikes unter den Schuhen wunderbar und auch ganz gut von der Zeit trotz Husten und null Training. :) Anschliessend sind wir nach einer Dusche noch zusammen Essen gegangen, bevor wir mit dem Auto noch ausserhalb Tromsø gefahren sind auf der Jagd nach Nordlichtern. Und tatsæchlich, Stig hatte eine super Nordlichtnase, haben wir welche gesehen. Nicht so stark wie auf den Postkarten aber doch sehr deutlich. Fantastisch.

Am Sonntag war es dann Zeit fuer meine erste "Topptur". Wir haben uns Schneeschuhe ausgeliehen und ab gings dann mit dem Bus etwas ausserhalb von Tromsø. Dort erwartete uns der Rødtinden. Ca. 500 m hoch. Da wir auf quasi auf 0 meter høhe waren, mussten diese dann auch alle erklommen werden. Puuuuh. Hatte ich zuerst nicht gedacht, das wir da hochkommen, gerade auch weil nicht so viel Tageslicht zur Verfügung steht und wir keine Stirnlampen dabei hatten. Aber wir haben es hoch geschafft! Eine fantastische Aussicht auf die umliegenden Sunde und Berge und natürlich Trosmø. Das Laufen mit den Schneeschuhen ging auch super, guter Halt. Hammer diese Tour, die gehørt auf jeden Fall zu den Favoritetouren die wir bisher unternommen haben. :)

Erste Topptour auf den Rødtinden in Tromsø

Nun sind wir back in Oslo, übermüdet, da der Flieger gestern spæt zurück ging. Viel mehr Tageslicht ist hier auch nicht, weil es so diesig ist und schlechtere Schneeverhæltnisse. Naja wir machen das beste draus.

Montag, 3. Dezember 2012

Brrrrrrrrrrrrrr

Hier ist es KALT. Richtig kalt. Unser Thermometer zeigt -14 Grad. Da wir das Wochenende in Deutschland verbracht haben, hat es ziemlich lange gedauert, bis unsere Wohnung heute abend eine angemessene Temperatur hatte. Brrrrrrr.

Unser Ausflug mit der Colorline war aber klasse. Unsere Außenkabine auf der Hinfahrt hat sich auf jeden Fall gelohnt. War schön vom Bett aufs Meer zu schauen, schön entspannend. Die See war ruhig und mir ist nicht schlecht geworden.

In 2 Wochen gehts dann nochmal mit der Fähre los, dann aber nach Kopenhagen. Das wird sicher auch schön. Bis dahin, hoffen wir das zu der Kälte dann auch noch Schnee kommt. Aber immerhin haben wir nun mal wieder die Sonne hier gesehen, da gehts einem ja gleich viel besser.

Freitag, 23. November 2012

Die ganze Woche nicht aufgewacht

Ich bin wieder gut hier gelandet, aber nachdem ich die erste Nacht schlecht geschalfen hab, bin ich die ganze Woche hier nicht in Gang gekommen. Puuuh es ist schon echt extrem dunkel zur Zeit. Der Himmel ist auch über Tag dunkel, die Sonne hab ich gefühlt seit nem halben Jahr nicht mehr gesehen. Morgens geht man im Stockdunkeln zur Arbeit und dann geht man natürlich auch im Stockdunkel wieder. Auf der Arbeit gähnen die Leute nur um die Wette. Schlimm. Fand es im letzten Jahr gar nicht so unangenehm. Naja kann ja nur besser werden. Nurnoch 1 Monat bis zur Wintersonnenwende. Dann wirds wieder heller.

Nun am Wochenende wird erstmal Weihnachtskekse gebacken und am 1. Advent machen wir eine Fahrt mit der Colorline nach Kiel. Den Weihnachtsmarkt in Deutschland können wir uns ja nicht entgehen lassen. ;)

Sonntag, 18. November 2012

Eine Woche alte Heimat

Nun war eine ganze Woche Urlaub zu Hause angesagt. Mal ganz ungewohnt zu Hause so lange Urlaub zu machen. Anderseits kennt man alles und doch gehört man nicht mehr hierher. Nach über einen Jahr in Norwegen hab ich mich sehr gut eingelebt und die Woche hier hat mich in dem Schritt nach Norwegen zu gehen eigentlich nur noch mehr bestätigt. Auch wenn nicht alles glänzt was Gold ist, gefällt uns das Leben doch sehr.

Hier war es aber auch schön, mal Freunde zu treffen, die man sonst nicht besuchen kann, weil die Zeit zu knapp ist. Meine Nichte und Neffe freuen sich ja auch mal mich ein wenig länger zu sehen. Und selbst für die Großeltern war ein Besuch drin.

Nun freue ich mich aber uach gleich wieder nach Haus zu fliegen. Dort wartet Sascha auf mich, der die Woche fleißig gearbeitet hat.

Montag, 29. Oktober 2012

Erster Schnee der Saison

Ja es ist tatsälich Schnee heut Nacht gefallen. Da freut man sich wenn man aufsteht. Leider hat es dann aber auch noch geregnet und alles war dann ziemlich matschig. Naja ist ja auch erst Oktober und der Schnee der nun fällt, bleibt eigentlich nie liegen.

Morgen gehts dann erstmal 2 Tage zum Betriebsausflug. Mal sehn wie das wird. :)

Sonntag, 28. Oktober 2012

Ein Monat- zwei Hüttentouren und Besuch

Ja im Oktober war viel los. Gestartet ist er mit einer Hüttentour mit Lenka und Sascha. Auf gings es nach Katnosdammen ganz oben in Nordmarka. Das Wetter war wunderschön an dem Wochenende. Nach einer Tour wo es viel Bergauf ging, kamen wir dann irgendwann an der Hütte an und waren verwundert, dass es dort sogar Strom gab. Gibt es sonst nicht an den Hütten. Aber sowas war natürlich auch nett. Die Hütte war mit 16 Leuten ausgebucht, wir haben uns es gemütlich mit einer dem Kartenspiel "Wizard-Extreme" gemacht und haben den Abend und die Tour zu dritt genossen.

See an der Rabjoernhytte

Dann war Besuch angesagt. Nadine kam mit ihren zwei Jungs vorbei. Ganz allein, was ich total klasse fand, dass sie es wirklich gemacht hat. Da haben wir sie natürlich vom Flughafen abgeholt. Leider haben sie Magendarm mitgebracht, so dass Henrik in der ersten Nacht mal direkt alle halbe Stunde gespuckt hat. Sascha und mich hat es dann am Wochenende erwischt, das Spucken konnten wir uns verkneifen, dem Magen gings aber garnicht gut. So dass wir auch ein wenig ausser gefecht waren. So dass die Woche leider etwas ruhig war, aber ich glaube wir hatten trotzdem eine schöne Zeit und so wird das nächste mal nur umso besser. :)

Nun am Wochenende gings dann gleich wieder los zu einer Hüttentour. Das erste mal gings direkt Freitag nach der Arbeit los. Nach 1 Stunde Zugfahrt dann das große Erstaunen, hier so weit nördlich in der Oslomarka lag schon Schnee. Nicht sehr viel aber trotzdem hat es für eine grosse Freude gesorgt. So sind wir Freitag die 8 km bis nach Snellingen im Schnee gestapft, nachher mit Stirnlampe ausgestattet, da es hier ja schon früh dunkel wird. Die Hütte war super gemütlich und wir haben einen schönen Abend mit lecker Essen und quatschen verbracht. Am Samstag gings dann ab zur nächsten Hütte. Rabjörnhytta. Ein Traum von Hytte. Direkt an einem See gelegen und sehr gemütlich. Bei den fröstlichen Temperaturen haben wir uns eine Tour im Ruderboot bei frischen Wind gespart. Später am Abend fror dann der ganze See schnell zu als der Wind nachliess. Das ging schnell, unglaublich. Die Hütte haben wir uns mit zwei Familien und ihren Kindern geteilt, so dass die Nacht ein wenig kurz war. Glück war nur dass die Zeit umgestellt worden war und wir ja eigentlich schon ne Stunde länger geschlafen haben. ;) Heute gings dann also früh los durch die frostige Landschaft, so dass wir auch früh wieder hier zu Haus waren. Hier haben wir dann erstmal unseren neuen Fernseher mit einer DVD eingeweiht. Der alte ist beim Umzug kaputt gegangen, so dass nun Zeit für ein neuer war. Ist ja jezt die richtige Jahreszeit dafür.

Morgenstimmung am Rabjörnsee


Nun warte ich hier auf den Schnee. Angeblich sollen heute Nacht bis zu 15 cm Schnee hier fallen. Lassen wir uns überraschen.

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